Helmut Claas-Stipendium

Feierstimmung

Bei der CLAAS Stiftung sitzen Talente in der ersten Reihe. Die Förderpreise werden einmal jährlich in einer feierlichen Veranstaltung übergeben.

Helmut Claas-Stipendium

Feierstimmung

Bei der CLAAS Stiftung sitzen Talente in der ersten Reihe. Die Förderpreise werden einmal jährlich in einer feierlichen Veranstaltung übergeben.

Preisverleihung.

CLAAS Stiftung zeichnet internationale Nachwuchstalente aus.

Nachwuchstalente der Naturwissenschaften aus acht Ländern waren zu Gast bei der CLAAS Stiftung in Harsewinkel. Die Studierenden aus Deutschland, England, den Niederlanden, Irland, Italien, Ungarn, Slowakei und Rumänien wurden mit Helmut Claas-Stipendien, Bonuspreisen und Internationalen Studierenden Preisen in einem Gesamtwert von über 45.000 Euro ausgezeichnet.

Die CLAAS Stiftung fördert Nachwuchstalente: Preisträger, Kuratorium und Jury trafen sich nach der Verleihung zum Gruppenfoto.

Vor der offiziellen Verleihung hielten die jungen Forscher Vorträge zu ihren eingereichten Abschlussarbeiten und berichteten über ihre Projekte. Erst bei der Urkundenübergabe erfuhren sie, welchen Preis sie gewonnen hatten. Helmut Claas, Vorsitzender des Kuratoriums der CLAAS Stiftung, überreichte die Urkunden persönlich und beglückwünschte die Preisträger.

Anschließend fand ein gemeinsames Mittagessen im Technoparc statt, bei dem neue Kontakte geknüpft und Netzwerke gepflegt wurden.

Im Einzelnen wurden folgende Preise vergeben:

Stipendien:

Die Förderungen in Form des Helmut Claas-Stipendiums richten sich an Studierende der allgemeinen ingenieurwissenschaftlichen sowie der betriebswirtschaftlichen Studienfächer.

1. Preis: Florian Többen (25) wurde mit dem ersten Preis, einem Stipendium in Höhe von 7.200 Euro, ausgezeichnet. Er studiert Wirtschaftsingenieurswesen am Karlsruher Institut für Technologie. In seiner Bachelorarbeit hat er sich mit einer Potentialanalyse zur regionalen Energieerzeugung aus Biomasse beschäftigt.

2. Preis: Der 23-jährige Student des Chemieingenieurwesens Timothy Taylor wurde für seine zweiteilige Bachelorarbeit über die kombinierte Wärme- und Energiegewinnung aus Bagasse sowie über die Entwicklung eines zirkulierenden Wirbelschichtkessels für Biomasse in einem Blockheizkraftwerk mit dem zweiten Preis in Höhe von 6.000 Euro ausgezeichnet. Er studierte an der Aston University in Birmingham.

3. Preis: Oliver Bumann (27) von der Universität Hohenheim beschäftigte sich ebenfalls mit dem Thema Energiegewinnung und erhielt den dritten Preis in Höhe von 4.800 Euro. Er untersuchte in seiner Bachelorarbeit, wie sich Holzhackschnitzel in einem optimierten Prozess in einem TLUD Reaktor in Kohle umwandeln lassen.

4. Preis: Der vierte Preis in Höhe von 3.600 Euro ging an Alexander Ewen (26). Er studiert Agrartechnik an der Universität Hohenheim. Seine Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Datenverarbeitung und dem Datenschutz mit Hilfe einer Managementsoftware in landwirtschaftlichen Lohnunternehmen.

Bonuspreise:

Zusätzlich zu den Jahresstipendien wurden vier Bonuspreise im Wert von je 1.500 Euro verliehen. In der Rubrik „Resources“ wurde Ariane Voglhuber-Slavinsky von der Universität Hohenheim ausgezeichnet. In ihrer eingereichten Arbeit geht es um Untersuchungen von verschiedenen Biomassen im Hinblick auf deren Potential zur Aktivkohleherstellung.

In der Kategorie „Innovation“ erhält Paolo Gerardo Bertin von der University of Padua, Italien, eine Auszeichnung für seine Arbeit, in der es um das Scannen von Böden in Echtzeit zur Optimierung von landwirtschaftlichen Prozessen geht. Owen Doren vom Institute of Technology Tralee wurde in der Kategorie „Technical Engagement“ für seine Arbeit ausgezeichnet, in der er ein Bremssystem für Anhänger entwickelt hat. In der Kategorie „Internationality“ ging die Auszeichnung an Stefan Epping von der FH Köln. Er hat in seiner Bachelorarbeit ein ISOBUS Netzwerk für landwirtschaftlich genutzte Traktoren entwickelt.

Internationale Studierenden-Preise:

Die Internationalen Studierenden Preise im Wert von je 4.500 Euro erhielten Studierende der Banat Universität für Agrarwissenschaften Timisoara (Rumänien), der Universität für Technik und Wirtschaft Budapest (Ungarn), der Wageningen Universität (Niederlande) und der Universität für Landwirtschaft Nitra (Slowakei).

Von der Banat Universität wurden Catalin Almasan Petru, Daniel-Alexandru Rotaru und Andrei Sîrbu Florin ausgezeichnet. László Péter Olasz, Flórián Farkas und Martin Jeszenszki von der Budapester Universität für Technik und Wirtschaft durften sich ebenfalls über ihre Auszeichnungen freuen.  Von der Wageningen Universität wurden Koen van Boheemen, Maaike Vollering und Daan van der Stelt für ihre Arbeiten ausgezeichnet. Die Preisträger der Universität für Landwirtschaft Nitra lauteten Patrik Kósa, Filip Štefunko und Marián Kišev.

Bei der CLAAS Stiftung gibt es auch personelle Veränderungen: Nach 16 Jahren Stiftungsarbeit übergibt Geschäftsführer Uwe Lütkeschümer sein Mandat an Frank Klüsener. Dieser wird zusammen mit Sylvia Looks die Geschäfte der CLAAS Stiftung führen.

Geschäftsführung der CLAAS Stiftung: Sylvia Looks und Frank Klüsener.